TUNAP News
Rückstände in Flüssiggassystemen
27. Januar 2009, 14:43
Mit dieser Information möchten wir gerne auf Fragen eingehen, die uns zum Thema "Rückstände in Flüssiggassystemen" erreicht haben:
Wo treten Rückstände in Flüssiggassystemen Systemen auf?
Rückstände können in allen Bauteilen zwischen der Verdampfung des Flüssiggases und dem Brennraum auftreten. Wir konnten Rückstände im Verdampfer, den Gasfiltern, den Gasleitungen und an den Injektoren finden.
Welche Rückstände werden in Flüssiggassystemen Systemen gefunden?
Wir haben eine große Menge von Rückständen aus LPG-Systemen analysiert. Typische Bestandteile sind Alkane mit mehr als 18 Kohlenstoffatomen (auch Paraffine gen.) und Alkene (auch Olefine gen.), Ester aus Weichmachern und langkettige Oxidationsprodukte. In einzelnen Fällen wurden aber auch schon organische Säuren, langkettige Alkohole oder anorganische Feststoffe gefunden. Diese Ergebnisse wurden zwischenzeitlich auch durch Untersuchungen externer Labore bestätigt.
Kann der TUNAP - Systemwirkstoff Rückstände hervorrufen?
Nein. Der Kernwirkstoff muss durch die gesamte Anlage vom Verdampfer zum Brennraum transportiert werden, damit er an den Ventilen wirkt. Der Wirkstoff wird dabei im Gasstrom mitgerissen. Unter normalen Bedingungen geschieht das, ohne, dass sich an irgendeiner Stelle Rückstände bilden. Dies konnten wir in vielen Versuchen nachweisen. Um eine gute Vermischung mit dem Flüssiggas zu erreichen, ist der Kernwirkstoff in dem Flüssiggas verwanden Kohlenwasserstoffverbindungen gelöst.
Aufgrund der Komplexität der im Allgemeinen im Flüssiggas gelösten chemischen Bestandteile kommt es seit Beginn der Nutzung von Flüssiggas als Kraftstoff zur Bildung von längerkettigen Kohlenwasserstoffverbindungen (> C18), die sich als ölige, teilweise harzartige Rückstände im Verdampfer und den folgenden Bauteilen ablagern. An Flüssiggasanlagen älterer Bauart gab es daher technische Einrichtungen, um diese Rückstände in Intervallen zu entfernen.
Unter bestimmten Bedingungen, wenn z.B. schon eine hohe Belastung mit Rückständen vorliegt, mit ungeeigneten chemischen Bestandteilen verunreinigtes Gas getankt wurde, eine sehr starke Überdosierung vorliegt oder die Gasanlage nicht optimal eingestellt ist, wird der Wirkstoff nicht mehr optimal vom System mitgenommen und kann in den bereits vorhandenen Ablagerungen zurückgehalten werden. Man kann den Anteil des TUNAP-Wirkstoffes am Gesamtrückstand hier quantitativ analytisch nachweisen - bislang war dies immer ein sehr kleiner Teil der Gesamtbelastung.
Enthält der TUNAP Systemwirkstoff Paraffine oder können durch den Wirkstoff Paraffine gebildet werden?
Der TUNAP Systemwirkstoff enthält keine Paraffine. Es gibt keine Mechanismen wie Katalyse oder chemische Reaktionen, mit denen unser Systemwirkstoff zur Bildung von Paraffinen beitragen kann. Paraffine und Olefine kommen zu 100% aus dem Gas oder anderen externen Quellen.
Enthält der TUNAP Systemwirkstoff Fumarsäure?
Nein, der Wirkstoff enthält keine Fumarsäure, auch eine Bildung von Fumarsäure durch das Additiv ist nicht möglich. Fumarsäure kommt zu 100% aus dem Gas oder anderen externen Quellen.
Kann der TUNAP Systemwirkstoff Rückstände aus dem Tank "mitnehmen"?
Nein, der Wirkstoff hat keine Tensidwirkung (Reinigungswirkung) in Flüssiggas. Der Wirkstoff kann bei der empfohlenen Dosierungsmenge keine Rückstände aus dem Tank oder den Flüssiggasleitungen emulgieren und mitnehmen.
zurück



























